Schon ihr allererstes Selbstbildnis mit zehn Jahren ist von jenem Stilmerkmal überzogen, das ihr ganzes Leben und Werk überstrahlen wird: Den Punkten. Ihnen bleibt sie treu - und sich selbst. Ganz früh findet Yayoi Kusama in der Kunst ein Mittel, der Halluzinationen und inneren Dämonen Herr zu werden. Erst in Japan und dann, ab 1957, in New York. Früh lernt sie dort Andy Warhol kennen, Donald Judd und Joseph Cornell - alle erkennen ihr unnachahmliches Talent. In der neuesten Folge von Augen zu, dem Kunstpodcast der ZEIT, erzählen Florian Illies und Giovanni di Lorenzo von Kusamas wilden Jahren in Amerika, als sie zu einer Pionierin der Performance-Kunst und der Happenings wird.
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