Auf dem Etikett sieht man ein Pferd mit Pflug und einen Mann, der das Pferd führt. Das ist der Pflüger, und zwar der Alexander (genannt Alex). Das Pferd ist übrigens der Herr Müller, und das Foto ist nicht gestellt, sondern lediglich ein wenig älter. Herr Müller arbeitet nämlich nicht mehr für das Weingut – wir werden ja alle älter. Herr Pflüger arbeitet aber natürlich noch, und er macht es sich nicht leicht: schon seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts arbeiten die Pflügers biologisch , das Weingut ist damit ein Bio-Betrieb der ersten Stunde. "Es ist wichtiger, den Boden zu kultivieren und aufzubauen als mit mineralischer Düngung zu arbeiten und mit Herbiziden", sagt Alex Pflüger. Er betrachtet den Weinberg als lebendigen Ort, an dem lebendige Weine wachsen: "Große Weine gehen nur mit der Natur, nicht gegen sie!" Die konsequente Fortsetzung dieses Gedankens ist für ihn die biodynamische Arbeitsweise. Anfang des Jahrhunderts haben sie darauf umgestellt – und auch wenn es ist für Viele nicht nachvollziehbar ist, was da wie passiert, stellt Pfüger für sich fest: "Das ist etwas, was uns viel gebracht hat. Wir haben unsere Lagen nochmal besser verstanden."
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