Das kleine Weingut von Stefan Bönsch liegt nicht mitten in den Weinbergen, sondern in Langebrück – nördlich von Dresden am Rand der Dresdner Heide. Aber wenigstens war der Vorgänger im Haus eine Gaststätte mit dem passenden Namen „Zum Kellerberg“, es hat also alles seine Richtigkeit, irgendwie.
Bönsch gehört zu den Winzern mit erstaunlich wenig Hektar Rebfläche. Angefangen hat er 2013 mit 0,1 ha, jetzt sind es etwa 2 ha – immerhin kann man sagen: so eine prozentuale Stegerung musste erstmal hinbekommen.Dass wir dann bei unserem Kellerbesuch mit Jahrgangsprobe 14 verschiedene Weine im Glas hatten, deutet auf die Kleinteiligkeit in den Lagen links- und rechtselbisch hin.
Neu sind in diesem Jahr nicht nur die Weine, sondern auch die Etiketten – und es gibt, endlich!, eine Einteilung in drei Qualitätsstufen: Handwerk (Basisqualität), Gesellenstücke (Steillagenweine), Meisterklasse („Spielereien“ nennt Bönsch das: Holzfass, spontan vergoren).
Details, wie immer, bei den STIPvisiten.



